Detailansicht

004/007/005

Der Battenberger Hirsch (äsend)

Aquarelle

Beschreibung

Als Variation seiner Hirschdarstellungen zeichnete Eger den Battenberger Hirsch 1767 mit gesenktem Haupt beim Äsen, wodurch das Geweih dem Betrachter zugewendet ist. Im waldigen Hintergrund erkennt man als sechseckiges Jagdhäuschen in Fachwerk die sogenannte Lauenburg in der Fasanerie bei Kranichstein (vgl. Siebert/Weitz 1999, S. 46). Das Hirschmotiv wurde auch als Gemälde ausgeführt, der Hintergrund hierbei jedoch durch eine Ansicht des Jagdschlosses Kranichstein vom Backhausteich aus bereichert. Vorlage für 004/001/083; 004/002/39; 004/002/71.

Maße

H 340 mm; B 240 mm; nur das Aquarell selbst gemessen

Hersteller

Georg Adam Eger (Murrhardt, Nordwürttemberg geb. 1727 gest. 1808)

Beschriftung

Bez. u. der Darstellung (in der Kartusche), hs in Feder: „Dieser im 1765ten Jahr durch 32. Enden bekandte Battenberger Hirsch, / welchen Des Regln Herrn Landgrafen zu Hessen-Darmstadt LUDWIG. VIII.ten / Hoch Fuerstl. Durchl. in der grosen Faisanderie bey Cranichstein wegen seiner / Seltenheit aufbehalten, hat darauf Ao 1766. abermal ein solch praechtiges / Gehörne aufgesetzt, weshalben dasselbe nach Hochfürstl. Gndgstem Befehl / im Augt.o eod. A. und darauf nach dem im Martio 1767. erfolgten Abwerfen vol- / lends ganz genau abgezeichnet worden."

Material

Geringe Vorzeichnung in Bleistift, Pinsel in Grau, Aquarell, Deckweiß, auf Papier; Profilrahmen, ölvergoldet