Detailansicht

004/002/047

Erlegtes Wildschwein und Jagdhund

Stiche

Beschreibung

Unter der stichbogig schließenden Bildfläche ist die Inschrift. Auf dem unteren Bildstreifen liegt der tote Keiler dahingestreckt, rechts kläfft aus dem Geäst heraus ein Hund. Hinter dem Keiler sitzt auf einer Felsbank ein großer Jagdhund mit Maulkorb. Den ganzen Hintergrund bis zur Bildoberkante füllen die Äste der Waldbäume, darunter rechts der Stamm eines mächtigen Nadelbaumes.

Maße

H 460 mm; B 350 mm

Hersteller

Johann Elias Ridinger (1698 - 1767)

Beschriftung

Vorne oben: "58.", unten: "J. E. Ridinger del. sculps. et excud. A. V. 1753. Dises stumpf-ohrichte Haupt-Schwein mit gestuzter Ruthe welchem auf der Lincken seite der große Fang abgebrochen und auf der rechten das gewerff xweis gewachsen Haben Ihro Hoch-Fürstl. Durchl: der regierende Hr. Landgraff Ludewig zu Hessen Darmstatt schon vor 12. Jahren mit hoher Hand selbst die Ohren gestuzt und in dem 1749.ten Jahr den 18. Januar. im Bessunger Forst angeschossen und den 30.ten dito im Arheilger Forst gar erlegt."

Material

Kupferstich, gerahmt; Profilrahmen in Goldfassung.