Detailansicht

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Ende einer Parforcejagd an der Dianaburg (Seitenansicht)

Gemälde

Beschreibung

Der kleine Rokokopavillon entstand als letztes der Jagdhäuser des 18. Jh. am westlichen Rand des Wildparks, nördlich von Kranichstein. 1765 ließ Ludwig VIII. die Dianaburg als Geschenk für seinen Sohn erbauen. Alles ist französich - symmetrisch angelegt. Über hohem Sockel nimmt ein achtseitiger Saal die ganze Beletage ein, die mit ihren Fenstern nach allen Seiten Aussicht gewährt. Terrassenförmig führt in Verlängerung des Gartenweges eine balustradengesäumte Freitreppe zum Mitteleingang hinauf. Die geschweifte Kuppel mit ovalen Fenstergauben und zierlicher Laterne wird von einer Reiterwetterfahne bekrönt, der weisse Giebel über dem Mittelrisalit von einer Statue der Diana. Im Vordergrund die Jagdszenerie mit dem Landgraf auf einem weißen Pferd. Obgleich sich Ludwig IX. um die Erhaltung bemühte, verfiel die Dianaburg in kurzer Zeit und musste 1806 auf Abbruch verkaut werden. Erst 1836 errichtete Ludwig III. den heute noch bestehenden Jagdpavillon, der den alten Namen weiterführt.

Maße

H 638 mm; B 842 mm; originaler Keilrahmen: 662 mm x 863 mm

Hersteller

Georg Adam Eger (1727-1808), sign.

Beschriftung

Sign. rs. auf der LWD r. u., Pinsel in Schwarz: „GAEger pinx" (GAE ligiert).

Material

Öl über rotbrauner Grundierung auf Leinwand; Holz-Stuck-Rahmen.