Detailansicht

004/001/060

Wiesental

Gemälde

Beschreibung

Im Jahr 1725 folgte nach Mönchbruch (004-001-061) und Wolfsgarten (004-007-014) der Bau des kleineren Jagdhofs Wiesental. Der kleine Jagdhof war eine reine Pavillonanlage, bestehend aus fünf eingeschossigen Häusern mit Mansardendach, von denen drei an einer Längsseite und je ein weiteres an zwei Schmalseiten eines rechteckigen und von einer Mauer umgebenen Hofs angeordnet waren. Im Hintergrund erkennt man Stallungen und eine skurrile Art von Wach- oder Jägerhäuschen. 1769 wurde aus Wiesental das gesamte Mobiliar nach Darmstadt verbracht und zur Ausstattung von Infanteriekaserne und Hofküche verwendet. Die besseren Stücke gelangten in die Wohnung des Ministers von Moser in der Alexanderstrasse. 1798 wurden drei Pavillons in Wiesental abgebrochen, der Rest im nachfolgenden Forsthaus verbaut.

Maße

H 610 mm; B 740 mm

Hersteller

Johann Georg Stockmar (1700-1759)

Beschriftung

Vorne auf Schild: "JOH. GEORG STOCKMAR + 1759." Hinten: "Wiesenthal. Oberförsterei Mörfelden. Forst Gros Gerau." Aufgeklebter Zettel: "Aus der Verlassenschaft der Prinzzessin Georg v. Hessen-Darmstadt geborene Gräfin von Leiningen-Heidesheim."

Material

Öl auf Leinwand, gerahmt; Rahmen profiliert und vergoldet.