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004/002/065

Hirsch mit 18 Enden

Radierungen

Beschreibung

Der nach rechts gewendete Hirsch ist unter einem hohen Baum und vor waldigem Hintergrund wiedergegeben. Eine wellige Lichtung zieht sich im Hintergrund von rechts nach links, an deren Rand sich zwei Jagdstände befinden. In einem davon sind zwei Jäger. Der Himmel ist bewölkt. Anmerkung: Das in der Beischrift als Vorlage genannte Gemälde von Eger muss als verschollen gelten. Der angegebene Ort des Schusses dürfte mit dem noch heute als Rossbach bekannten Kerbtal bei Orendelsall identisch sein. Der alte Flurname Gerlachs- oder Heimatwiese ist nicht nachweisbar. Die Radierung erschien als Blatt 9 der Serie "Zu den besonderen Ereignissen u: Vorfallenheiten bey der Jagd".

Maße

Blatt (beschnitten): 344 mm x 296 mm; Darstellung: 344 mm x 225 mm

Hersteller

Martin Elias Ridinger (1730-1781) nach Georg Adam Eger

Beschriftung

Bez. l. u.; in Kupferstich: „Egger. pinx."; r. u.: „M. E. Ridinger."; darüber: „Den 24. Sept.r A[nn]o 1763: haben Ihro Durchl. der jezt regierende Fürst zu / HOHENLOHE=NEUENSTEIN LUDWIG FRIEDRICH CARL / Diesen Hirsch von 18 Enden, auf der großen Gerlachs=Heimath=Wiesen. / in dem Forst Rosbach genannt, Knall und Fall geschossen-".

Material

Radierung auf Papier, gerahmt; Profilrahmen, grün gefasst.