Bioversum Keyvisual Fallback

Jubiläumsangebot für Schulklassen

Grundschule • Sekundarstufe 1 • Jubiläum

Am 20. Mai ist das bioversum 10 Jahre alt geworden, es gab ein großes Jubiläums-Fest.
Feiern Sie mit uns noch weiter!
Zum Jubiläum gibt es ein besonderes Geschenk vom bioversum für  kleine Museumsbesucher*innen: Ausgewählte Werkstätten für Grundschulklassen und Sekundarstufe I bieten wir zwischen Oktober 2018 und März 2019 zum günstigen Jubiläums- Preis. Die Differenz zum regulären Preis wird von Sponsoren übernommen.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Pause)

Preis: 60,00 €

 

September bis Oktober

Grundschulen

Wie aus Blättern Boden wird – In der Natur geht nichts verloren!

Wie wird die Laubstreu zersetzt und wer ist daran beteiligt?

Was passiert eigentlich mit dem ganzen Laub, das jedes Jahr im Herbst von den Bäumen fällt? Fleissige Helfer bauen Jahr für Jahr das Herbstlaub ab und stellen so neuen Humus her, der den Pflanzen neue Nährstoffe liefert. Wir untersuchen die Laubstreu und entdecken dort verschiedene Abbauspuren. Wir sammeln Tiere in der Laubstreu und beobachten sie in einem selbst eingerichteten Bodenterrarium. Jedes Kind gestaltet ein Blatt, auf dem vom Herbstlaub bis zum Humus der Abbau der Laubstreu nachvollzogen wird.

Zeit: September bis Oktober
Ort: Besucherlabor oder Gewächshaus, Wald
Buchungsnummer: W 01-J
Info: Diese Werkstatt ist für zwei Klassen parallel buchbar.

Bäume, Laubstreu, Totholz – Wer lebt wo im Wald?

Welche Lebensräume gibt es im Wald und von welchen Tieren werden sie bewohnt?

Wo leben eigentlich die ganzen Tiere im Wald? Wo verstecken sie sich? Wo suchen sie Nahrung? In der Ausstellung und im Wald machen wir uns auf die Suche nach den Lebensräumen der Waldbewohner. Wir untersuchen die Laubstreu sowie gesunde und abgestorbene Bäume und finden so etwas über das Ökosystem Wald heraus. Die Tiere, die wir finden, bestimmen wir mit Hilfe von einfachen Bestimmungskarten und beobachten sie in einem Waldterrarium, das wir im Wald einrichten.

Zeit: September bis Oktober
Ort: Museum, Wald oder Wildwald
Buchungsnummer: W 07-J

Such mich doch! Verstecker- und Erschreckerfarben in der Natur

Welche Funktionen haben Tarn- und Warnfarben in der Natur?

Manchmal will man unauffällig sein und sich der Umgebung anpassen, aber manchmal möchte man auch gesehen und wahrgenommen werden. Wir wollen gemeinsam herausfinden, wie Tarn- und Warnfarben funktionieren und wer sie benutzt. Mit Hilfe verschiedener Spiele entdecken wir, wann eine Farbe zur Warn- und wann zur Tarnfarbe wird und warum die Farben für Tiere und Pflanzen so wichtig sind.

Alter: Das ist ein spielerisches Programm, das sich für die 1. bis Anfang der 3. Klasse eignet.
Zeit: September bis Oktober
Ort: Besucherlabor oder Gewächshaus, Freilabor
Buchungsnummer: W 03-J
Info: Diese Werkstatt ist nur für eine Gruppe buchbar.

September bis Oktober

Sekundarstufe I

Abgehauen – Exotische Haustiere unterwegs in Feld und Flur

Können ausgesetzte Haustiere bei uns in freier Wildbahn überleben?

In Zoohandlungen kann man Tiere aus aller Herren Länder fürs Kinderzimmer erwerben. Woher kommen diese Tiere und was passiert, wenn sie abhauen oder ausgesetzt werden? Um das herauszufinden, beschäftigen wir uns mit der ursprünglichen Heimat und den Bedürfnissen von sechs ausgewählten Haustieren und damit, wie wir diese Bedürfnisse der Tiere befriedigen (oder auch nicht), wenn wir sie als Haustiere halten. Die Schüler*innen untersuchen beispielhaft verschiedene Lebensräume rund um das bioversum und diskutieren, ob ausgesetzte Haustiere dort überleben könnten. Zum Abschluss stellen sie in einer kurzen Theaterszene oder einer Präsentation vor, was nach ihrer Einschätzung mit den Tieren in der ungewohnten Freiheit passieren wird. Dabei thematisieren wir die Möglichkeit, dass sich diese Tiere als Neozoen etablieren und u.U. in Konkurrenz zu einheimischen Tieren treten können.

Zeit: September bis Oktober
Ort: Ausstellung, Besucherlabor oder Gewächshaus, Gelände rund um das bioversum

Vielfalt der Lebensräume – Große. kleine und winzige Habitate vor unserer Haustür

Was ist ein Lebensraum und wie sieht der Lebensraum verschiedener Tiere aus?

Die Schüler*innen finden gemeinsam heraus, was ein Lebensraum ist und erfahren anhand der Tiere im Museum, welche Ansprüche diese an einen Lebensraum stellen und wann er für sie geeignet ist. Sie messen im Freiland abiotische Faktoren bei verschiedenen Lebensräumen wie Feldrand, Waldrand und Wald. Bei der Präsentation stellen sie vor, welche Tiere in welchem dieser Lebensräume vorkommen und welche ihrer Bedürfnisse (z.B. Nahrung, Schutz, Partnersuche) die Tiere in den verschiedenen Habitaten befriedigen.

Zeit: September bis Oktober
Ort: Ausstellung, Besucherlabor oder Gewächshaus, Gelände rund um das bioversum
Buchungsnummer: W 05_05-J

November bis März

Grundschulen

Tiere im Winter – Wie Tiere mit Kälte und Nahrungsknappheit umgehen

Welche Überwinterungsstrategien nutzen unsere einheimischen Tiere?

Mit verschiedenen Experimenten finden wir heraus, welche Materialien warm halten, warum das so ist und was unsere Winterkleidung mit dem Winterfell der Waldtiere gemeinsam hat. In der Ausstellung machen wir uns auf die Suche nach den Tieren im Winter, deren Überwinterungsstrategien wir als kleine Theaterstücke nachspielen. Dann packen wir uns warm ein und bauen im Wald schützende Höhlen, die Kälte und Regen standhalten. Ob das gut gelungen ist, probieren wir in einem kleinen Experiment aus.

Zeit: November bis März
Ort: Besucherlabor, Ausstellung, Wald
Buchungsnummer: W 02-J
Info: Diese Werkstatt ist für zwei Klassen parallel buchbar.

Sekundarstufe I

November bis März

Saftig, sauer, süß – Geschmacksvielfalt der Vitaminbombe Apfel

Warum gibt es verschiedene Apfelsorten und wie unterscheiden sie sich voneinander?

Die Schüler*innen probieren aus, wie SÜSS, SAUER, BITTER und SALZIG schmeckt und finden heraus, welche Informationen uns diese Geschmacksrichtungen bei der Prüfung von Nahrungsmitteln geben. Im Besucherlabor lernen sie vier verschiedene Apfelsorten mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften kennen und verkosten diese, wodurch ihr Geschmackssinn geschärft wird. Die Schüler*innen küren ihren Lieblingsapfel – einmal roh und gebacken als selbst gebackene Apfelpfannkuchen – und stellen die Ergebnisse auf verschiedene Weise grafisch dar. Welcher wohl der leckerste Apfel zum Reinbeißen und der beste Backapfel ist? An welchen Eigenschaften liegt das und was hat die Züchtung von Apfelsorten damit zu tun?

Zeit: November bis März
Ort: Besucherlabor, Freilandlabor
Buchungsnummer: W 05_12-J