Besucherwerkstatt

Besucherwerkstatt

Handwerk • Material • Gestaltung

Begleitprogramm Sonderausstellung SAUVAGE

Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung SAUVAGE. Emmanuelle Rapin und Angelika Krinzinger – Eine Kooperation mit dem Kunstforum der TU Darmstadt haben die Besucher*innen des MUSEUM Jagdschloss Kranichstein in unserer neu eingerichteten Besucherwerkstatt die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung die Naturmaterialien Knochen, Horn und Geweih zu bearbeiten.

Bevor es Plastik gab, wurden viele Gegenstände des täglichen Bedarfs aus natürlichen Materialien hergestellt. Würfel oder Nähnadeln wurden aus Knochen gemacht, Pinsel waren aus echten Schweineborsten oder Haaren von Tieren, Knöpfe aus Geweih oder Muscheln gefertigt. In der Besucherwerkstatt werden die verschiedenen  Materialien vorgestellt, bevor dann jeder  selbst Hand anlegt und sich etwas Schönes oder Nützliches herstellt. Die Unikate dürfen natürlich mit nach Hause genommen werden.

Die Besucherwerkstätten können auch zu anderen Terminen für Gruppen gebucht werden.

Uhrzeit:

11:00 - 12:30 Uhr

Kosten:

8,00 € pro Person, ermäßigt: 6,00 € pro Person (inkl. Eintritt MUSEUM und bioversum Kranichstein)

Anmeldung:

Wir empfehlen eine Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die reservierten Plätze werden bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn frei gehalten. Wenn noch Plätze frei sind, ist eine spontane Teilnahme möglich.

Mindestalter: 8 Jahre

Vom Knochen zur Nadel – Wir schnitzen eine funktionsfähige Nadel aus Knochen

Die Teilnehmer*innen erfahren Spannendes über das Material Knochen, lernen die wichtigsten Grundlagen für die Bearbeitung kennen und stellen Nadeln oder andere Werkstücke her. Knochen ist ein preiswertes und tierschutzgerechtes Ersatzmaterial für das kostbare Elfenbein, aus dem sich Nadeln, Würfel oder Schmuckstücke herstellen lassen. Aus Knochen wurden vor der Erfindung des Plastiks viele Gebrauchsgegenstände, Kunstwerke und Schmuck hergestellt. Fachgerecht poliert sehen die Knochenstücke dann aus wie Elfenbein.

Leitung: Astrid Dingeldey, Drechslermeisterin und Knochenschnitzerin

Vom Horn zum Armreif – Wir stellen durch Formen, Schleifen und Gravieren einen Armreif aus Rinderhorn her

Die Teilnehmer*innen erfahren Spannendes über das Material Horn, lernen die wichtigsten Grundlagen für die Bearbeitung kennen und stellen daraus einen Armreif her. Horn ist leichter und elastischer als Knochen. Durch Wässern und Erhitzen wird es formbar. In früheren Zeiten sind aus Horn Knöpfe, Kämme, Löffel, Messergriffe und Schmuckgegenstände produziert worden, heute ist es durch Kunststoffe weitgehend verdrängt. Wir nutzen die Biegsamkeit und natürliche Rundung eines Horns, um daraus einen Armreif anzufertigen.

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Vom Geweih zum Knopf – Wir schnitzen Knöpfe aus Geweih und polieren sie anschließend

Die Teilnehmer*innen erfahren Spannendes über Geweihe, lernen die wichtigsten Grundlagen für die Bearbeitung kennen und stellen daraus Knöpfe her. Geweihe bestehen aus Knochensubstanz, sie sind der Kopfschmuck männlicher Hirsche – jedes Jahr werfen sie das alte Geweih ab, danach wächst ihnen wieder ein neues und größeres. Aufgrund der Form des Geweihs bietet sich vor allem die Verarbeitung in Scheibchen an. Damit ist dieses Material exzellent für einzigartige Knöpfe geeignet. Bei einem Set Knöpfe aus Geweih ist jeder Knopf ein Unikat. Natürlich lassen sich daraus auch andere Schmuckstücke arbeiten.

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Vom Knochen zur Nadel – Wir schnitzen eine funktionsfähige Nadel aus Knochen

Die Teilnehmer*innen erfahren Spannendes über das Material Knochen, lernen die wichtigsten Grundlagen für die Bearbeitung kennen und stellen Nadeln oder andere Werkstücke her. Knochen ist ein billiges und tierschutzgerechtes Ersatzmaterial für das kostbare Elfenbein, aus dem sich Nadeln, Würfel oder Schmuckstücke herstellen lassen. Aus Knochen wurden vor der Erfindung des Plastiks viele Gebrauchsgegenstände, Kunstwerke und Schmuck hergestellt. Fachgerecht poliert sehen die Knochenstücke dann aus wie Elfenbein.

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Vom Horn zum Armreif – Wir stellen durch Formen, Schleifen und Gravieren einen Armreif aus Rinderhorn her

Die Teilnehmer*innen erfahren Spannendes über das Material Horn, lernen die wichtigsten Grundlagen für die Bearbeitung kennen und stellen daraus einen Armreif her. Horn ist leichter und elastischer als Knochen. Durch Wässern und Erhitzen wird es formbar. In früheren Zeiten sind aus Horn Knöpfe, Kämme, Löffel, Messergriffe und Schmuckgegenstände produziert worden, heute ist es durch Kunststoffe weitgehend verdrängt. Wir nutzen die Biegsamkeit und natürliche Rundung eines Horns, um daraus einen Armreif anzufertigen.

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin