Besucherlabor

Besucherlabor

Forschen • Spielen • Beobachten

Mitmachprogramm für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren

Das Besucherlabor bietet jeden Sonntag ein auf die Jahreszeit abgestimmtes Programm. Die Veranstaltungen finden zum Teil im Besucherlabor und zum Teil draußen statt. Wir empfehlen daher bei allen Themen dem Wetter angepasste Kleidung und Schuhwerk und im Sommer zusätzlich Mückenschutz, Sonnencreme und ein Getränk.

Die Besucherlabore sind als Gemeinschaftsaktivität für Familien konzipiert. Daher können Kindergeburtstage nicht im Rahmen unserer Besucherlabore gefeiert werden. Viele Themen aus dem Besucherlaboren sind jedoch auch als Kinderwerkstatt buchbar und können dann speziell für die Geburtstagsgesellschaft durchgeführt werden. Eine Teilnahme von Gruppen ist nur dann möglich, wenn es am gleichen Tag noch freie Plätze gibt und eine Begleitperson für jeweils zwei Kinder mit dabei ist.

Das Besucherlabor ist explizit dafür gedacht, dass Eltern oder Großeltern mit den Kindern zusammen etwas machen und erleben. Daher ist es nicht möglich, dass Kinder ohne Begleitung an den Besucherlaboren teilnehmen.

Alle wichtigen Informationen finden Sie in unserer Veranstaltungsinfo_Besucherlabor
Reservierungen sind einen Monat im Voraus möglich.

Wann:

jeden Sonntag

Uhrzeit:

14:00 Uhr und 15:30 Uhr, jeweils eine Stunde

Kosten:

6,00 € pro Person (inkl. Museumseintritt und Materialkosten)
Im Preis ist der Eintritt ins bioversum und MUSEUM Jagdschloss Kranichstein enthalten.

Anmeldung:

Wir empfehlen eine Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die reservierten Plätze werden bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn frei gehalten. Wenn noch Plätze frei sind, ist eine spontane Teilnahme möglich.

So ein Dickschädel! Was uns Knochen alles über ein Tier verraten

Am Schädel eines Tieres kann man erkennen, welches Tier man vor sich hat und wie es lebt. Wir erforschen die Schädel von verschiedenen Tieren, die bei uns im Wald leben. Lasst uns herausfinden, wer jagt und Fleisch frisst und wer lieber Gras oder Körner mag. Oder vielleicht auch alles zusammen...

Leitung: Ursula Rings, Biologin (M.Sc.)

Nestbaumeister – Wie vielfältig Vögel ihre Nester bauen

Die Nester sind die Kinderzimmer der Vögel. Hier legen sie ihre Eier ab und ziehen ihre Küken auf. Jede Vogelart baut ein ganz spezielles Nest: Einige verflechten Grashalme und kleine Zweige zu einem richtigen Kunstwerk, andere stapeln einfach alles, was sie finden auf einen unordentlichen Haufen. Wir erforschen gemeinsam die verschiedenen Nestbauweisen.

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Bootsrennen am Ruthsenbach – Wer baut das seetüchtigste Boot?

Wir konstruieren kleine Boote und erforschen die geheimnisvolle Kraft des Wassers: Was schwimmt besonders gut, was sinkt? Welcher Teil des Bootes schwimmt oben, welcher unten? Für unsere Boote und Flöße benutzen wir nur raffinierte Steck- und Knotverbindungen. Es wird nass! Packt Gummistiefel und Wechselkleider ein! ACHTUNG: Anders als im Leporello angekündigt, werden die Boote auf dem Backhausteich und nicht auf dem Ruthsenbach ausprobiert.

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Knospen, Blüten, Vogelgesang – Frühlingserwachen im Freilandlabor

Die Natur steht schon in den Startlöchern: Tiere und Pflanzen warten auf die ersten warmen Tage. Dann sprießen die Pflanzen, öffnen sich die Knospen und viele Tiere sind auf der Suche nach einem Partner und einem geeigneten Ort, wo sie ihren Nachwuchs zur Welt bringen oder ihre Eier ablegen können. Wir machen uns auf die Suche nach den Frühlingsboten und stellen uns Gipsadrücke von Knospen zum Mitnehmen her.

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Kressekopf und Joghurtbecher – Wie aus Kressesamen mit Upcycling ein transportables Mini-Frühlingsbeet wird

Nach dem langen Winter haben wir alle Hunger auf frische Kräuter! Kresse wächst schnell und schmeckt lecker, etwa zum Osterfrühstück.Wir pflanzen ein Mini-Kresse-Beet zum Mitnehmen. Ein Perlonstrumpf und ein Joghurtbecher werden zum transportablen Kresse-Strauß. Falls möglich, bitte Perlon-Strumpf oder -Strumpfhose mitbringen.

Leitung: Itziar Candeal, Biologin (M. Sc.)

Anker, Kraftpaket und Wasserleitung – Das Geheimnis der Baumwurzeln

Jeder Baum hat Wurzeln, doch diesen unteriridischen Teil sieht man meist nicht. Wie sehen Baumwurzeln eigentlich aus? Welche Aufgaben haben sie? Wir schauen genau hin. Wurzeln haben oft seltsame Formen – mit etwas Farbe können wir daraus Märchentiere oder -pflanzen gestalten.

Leitung: Johanna Lill, Studentin

Der Frühling steht in den Startlöchern – Frühlingserwachen im Freilandlabor

Wie jedes Jahr sehnen wir uns nach dem Winter nach den ersten warmen Tagen. Wir freuen uns über die ersten Blüten und über den Gesang der Vögel, die schon fleißig mit dem Nestbau beschäftigt sind. Wir machen uns im Freilandlabor auf die Suche nach Knospen, Frühblühern und anderen Frühlingsboten.

Leitung: Anna Berg, Studentin

Schafgarbe, Wegerich & Wiesenknopf – Wir suchen frische Zutaten für einen leckeren Kräuterquark

Auf den Wiesen rund ums bioversum und im Schlosspark wachsen viele leckere Kräuter. Welche das sind und woran man sie erkennt, könnt ihr heute bei uns erfahren. Aus den gesammelten Kräutern stellen wir einen Kräuterquark her, den wir uns dann natürlich auch gleich gut schmecken lassen!

Leitung: Michelle Knöll, Studentin

Lebenswichtige Hülle – Schmucke Baumrinde unter der Lupe

Die Baumrinde ist ein wichtiger Schutz für die Bäume, denn unter ihr verlaufen die Bahnen, in denen Wasser und Nährstoffe transportiert werden. Manchmal nisten sich aber auch Insekten unter der Rinde ein. Wir schauen uns die Rinde verschiedener Baumarten genauer an und gestalten ein Schmuckstück aus Baumrinde.

Leitung: Anastasia Bender, Lehrerin

Pflanzen statt Wegwerfen – Wir bauen ein Mini-Gewächshaus aus Tetrapak

Erst gar keinen Müll machen ist natürlich am besten, aber wenn zu Hause nun schon mal ein Tetrapak herumliegt, können wir auch gleich was Sinnvolles damit anstellen. Zum Beispiel ein Mini-Gewächshaus, in dem wir leckere Kräuter heranziehen können.Wir zeigen euch, wie es geht.

Leitung: Itziar Candeal, Biologin (M.Sc.)

Krabbeln, Kriechen, Hüpfen – Auf der Suche nach Regenwurm, Käfer und Co.

Wie können wir uns bewegen und wie bewegen sich Käfer, Spinnen und Tausendfüßer? Lasst es uns doch zusammen ausprobieren! Danach geht es in den Wildwald. Dort untersuchen wir die Laubstreu, sammeln Tiere und beobachten sie in einem selbst eingerichteten Waldterrarium. Vielleicht finden wir heraus, wer am liebsten unter Blättern, im Totholz oder sogar direkt im Boden wohnt.

Leitung: Marjaana Virtanen, Studentin

Minze, Salbei und Melisse – Vom Kräutergarten in die Teetasse

Kamillentee bei Bauchweh und Salbeitee bei Halsweh habt ihr sicher auch schon mal getrunken. Aber wisst ihr auch, wie die Pflanzen aussehen und wie sie riechen? Wir schauen uns die Kräuter genau an, machen einen Geschmacks- und Geruchstest und lassen uns zum Abschluss unsere eigene Kräutermischung schmecken.

Leitung: Anastasia Bender, Lehrerin

Klimawandel für Kinder – Eine spielerische Annäherung an ein komplexes Thema

Was ist eigentlich Klima? Dass die Eisbären ein Problem damit haben, wenn ihre Eisschollen schmelzen, habt ihr sicher schon mal gehört. Aber was hat das mit uns zu tun? Mit verschiedenen Spielen finden wir heraus, was es mit dem Klimawandel auf sich hat.

Leitung: Itziar Candeal, Biologin (M.Sc.)

Ganz schön was los auf der Wiese - Auf der Suche nach Biene, Schwebfliege und Co.

Was tummelt sich da auf den bunten Blüten? Eine Biene? Eine Hummel? Oder vielleicht doch eine Schwebfliege? Insekten bestimmen ist nicht leicht. Aber wir kennen da ein paar Tricks! Nachdem wir uns die Tiere unter dem Binokular angeschaut haben, wird euch auf der Wiese so schnell kein Käfer mehr eine Wanze vormachen können!

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Vom Holz zum Papier – Die Kunst des Papierschöpfens

Die Wespen haben es vorgemacht: aus zerkauten Holzfasern stellen sie papierdünne Zelluloseschichten für ihr Nest her. Diese Kunstwerke schauen wir uns unter dem Binokular an. Im Anschluss schöpfen wir unser eigenes Papier, das wir zu Briefpapier oder Postkarten verarbeiten können.

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Waldatelier – Wir gestalten einen Traumfänger aus Naturmaterialien

Der Wald ist eine wahre Fundgrube bei der Suche nach geeignetem Material zum Werken und Basteln. Wir sammeln gemeinsam unser Bastelmaterial, aus dem wir uns dann unseren ganz persönlichen Traumfänger basteln.

Leitung: Itziar Candeal, Biologin (M.Sc.)

Grün, schleimig und lecker? Algen im Teich, im Meer und auf dem Teller

Algen kennen wir in der Regel vom Urlaub am Meer, aber wusstet ihr, dass sie aus der japanischen Küche nicht wegzudenken sind? Was sind Algen überhaupt und welche verschiedenen Algen gibt es? Welche davon kann man essen und wie bereitet man sie zu? Wer sich traut, darf gerne probieren!

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Erde ist nicht gleich Erde – Experimente rund um den Boden

Pflanzen wachsen nicht auf allen Böden, sondern haben besondere Vorlieben. Manche mögen lieber feuchte und nährstoffreiche Böden, andere haben es lieber trocken und nährstoffarm. Wie beeinflussen die Bestandteile wie Sand, Lehm und Humus die Eigenschaften des Bodens? Lasst uns experimentieren!

Leitung: Itziar Candeal, Biologin (M.Sc.)

Blüten, Rinde, Blätter – Die Schönheit der Pflanzen

Im Pflanzenreich sind nicht nur alle Teile perfekt an die jeweilige Funkion angepasst, sie sehen auch wunderschön aus. Wir schauen uns Blüten und Blätter in der Vergrößerung an und nutzen die tollen Strukturen, um damit Grußkarten künstlerich zu gestalten.

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Bunt wie der Regenbogen – Experimente mit Sonne, Licht und Farben

Warum sind Regenbogen so schön bunt? Haben eigentlich alle die gleichen Farben? Und woher kommen sie? Welche Farben gibt es in der Natur und welche nicht? Wie nutzen Tiere und Pflanzen verschiedene Farben? Lasst uns zusammen experimentieren und viel Spannendes über Farben und ihre Bedeutung herausfinden.

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Gute Ideen gegen Stubentigers Langeweile – Wir bauen ein Katzenfummelbrett aus Müll

Heute schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir verwandeln Abfall in ein Geschicklichkeitsspiel für Stubentiger (oder Meerschweinchen u. a. Haustiere). Um ans Futter zu gelangen, ist genausoviel Kreativität gefragt, wie beim Bauen und Konstruieren. So kommt bei Herrchen, Frauchen und Haustier keine Langeweile auf.

Leitung: Marjaana Virtanen, Studentin

Mauerbiene, Sandbiene & Holzbiene – Ein Ausflug in die Welt der Wildbienen

Die Honigbienen kennen wir alle. Schließlich verdanken wir ihnen den leckeren Honig auf dem Frühstücksbrot. Aber wusstet ihr, dass es alleine in Deutschland über 500 verschiedene Bienenarten gibt? Machen die auch alle Honig? Wo leben sie und für welche Bienen werden eigentlich die Biehenhotels aufgestellt? Wir machen uns auf die Suche nach der Honigbiene und ihren Verwandten.

Leitung: Ursula Rings, Biologin (M.Sc.)

Seedbombs – Wir lassen mit Samenkugeln Blumen für die Bienen wachsen

Bienen und Hummeln brauchen Wildblumen für Ihr Überleben! Aus gesammelten Blumensamen und einer Handvoll Matsch bauen wir Samenbomben. Im April/Mai kann man solche Samenbomben in der Stadt oder der Natur verteilen - dann wachsen dort im Sommer Wildblumen. Ein Buffet für Bienen und Hummeln.

Leitung: Marjaana Virtanen, Studentin

Suppe, Chutney, Limonade – Interessantes und Leckeres rund um die Salatgurke

Die Salatgurke ist das Gemüse des Jahres 2019. Ein guter Anlass, das Kürbisgewächs mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer kennt ihn nicht, den klassischen Gurkensalat. Aber die Salatgurke kann noch mehr und punktet international auch mit vielen anderen Zubereitungen. Bringt doch euer liebstes Gurkenrezept einfach mit zum Tauschen!

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Fichte, Kiefer oder Lärche ODER Warum wir keine Tannenzapfen auf dem Boden finden

Wir freuen uns, wenn wir Tannenzapfen auf dem Boden finden. Aber sind das wirklich Zapfen der Tanne? Welche Nadelbäume gibt es eigentlich bei uns und wie kann man die an ihren Zapfen und Nadeln erkennen? Wo verstecken sich die Samen in den Zapfen und wie werden sie verbreitet? Bei einer Exkursion in den Wald werden wir es herausfinden!

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Sänger, Tänzer, Symbolfigur – 1000 Kraniche für den Frieden

Kraniche sind beeindruckende Vögel. Mit etwas Glück kann man ihre lauten Rufe auf ihren jährlichen Wanderungen hören und sie am Himmel entdecken. Wie leben eigentlich diese großen Vögel? Welche Bedeutung hat der Kranich auf dem Dach des Jagdschlosses? Und wofür stehen die Papierkraniche, die in Japan gefaltet und nach Hiroshima gebracht werden? Hört die Geschichte dazu, während ihr es selbst ausprobiert!

Leitung: Naomi Werner, Kunst- und Museumspädagogin

Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch – Auf der Suche nach den scheuen Waldbewohnern

Heute dreht sich alles um das Reh, das Tier des Jahres 2019. Das Reh wurde intensiv erforscht, aber was wissen wir eigentlich? Was verrät sein Körperbau über seine Lebensweise? Trägt auch das Reh ein Geweih? Welche Spuren hinterlässt es? Wo lebt es und woher weiß man das?

Leitung: Dr. Anika Glaschke, Biologin

Akrobatische Flugkünstler und gewiefte Jäger – Libellen am Backhausteich

Wie fangen Libellen ihre Beute und warum können sie so gut fliegen? Wo verbringen sie ihre Zeit als Larve? Im September kann man an schönen Tagen unzählige Libellen bei der Eiablage am Backhausteich beobachten. Wir sind schon gespannt, welche Arten sich dieses Jahr dort einfinden.

Leitung: Ursula Rings, Biologin (M.Sc.)

Gutes aus der Natur – Wir stellen unseren eigenen Lippenbalsam her

Pflanzen mit ätherischen Öle sind oft beliebte Gewürze. Einige davon sind auch gut für unsere Gesundheit. Ein paar dieser Pflanzen lernen wir heute kennen. Mit dem Wissen darüber, wie man diese Wirkstoffe nutzen kann, stellen wir uns einen Lippenbalsam her, den wir in der kalten Jahreszeit gut brauchen können.

Leitung: Marjaana Virtanen, Studentin

Knochen, Muskeln und Gelenke – Was der Körper alles über die Lebensweise verrät

Vögel haben besonders leichte Knochen, damit sie überhaupt fliegen können. Rehe laufen auf Zehenspitzen und können dadurch schnell und wenig bei Gefahr fliehen. Der Körper ist perfekt an die jeweilige Lebensweise angepasst. Wir werfen einen Blick auf den inneren Aufbau verschiedener Tiere und sind gespannt, was er uns alles verrät.

Leitung: Ursula Rings, Biologin (M.Sc.)