Detailansicht

001/001/041

Hirschfänger

Seitenwaffen

Beschreibung

Das Blatt mit leicht gerundetem Rücken trägt eine knappe Fehlschärfe und einen 149 mm langen, auslaufenden Rückenschliff. Das Gefäß besteht aus drei, ursprünglich vier gegossenen, silbernen Teilen sowie der aus schwarzem Holz gefertigten Hilze. Auf den Klingenschultern ruht die Stoßplatte mit Überfang, darauf die Parierstange. Eine umlaufende Spange ist durch Stifte befestigt. Im Scheitelpunkt der Spange liegt der Angelniet, und an der ursprünglich zur Schneidenseite weisenden Partie ist eine Öse für die heute fehlende Faustkette erhalten. Vier Stifte mit silbernen Zierknöpfen (Oliven) zierten die ursprünglich beide Seiten der Hilze, auf der Terzseite ging einer verloren. Die Waffe zeigt Gemeinsamkeiten mit in der Veste Coburg aufbewahrten Exemplaren (Kunstsammlungen der Veste Coburg, Inv. Nr. II D 48, II D 49). Die Klinge wurde neu montiert und dabei nicht korrekt orientiert, nämlich mit dem Rücken zur ursprünglichen Schneidenseite gewandt.

Maße

L 718/562 mm; B 34 mm; St 7 mm; G -/786 g

Material

Klinge: leicht gerundeter Rücken, lange auslaufender Rückenschliff; Gefäß: vier gegossene silberne Teile, Hilze aus schwarzem Holz