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001/001/028

Hirschfänger

Seitenwaffen

Beschreibung

Das zweischneidige Blatt von bikonvexem Querschnitt trägt eine 5 mm lange Fehlschärfe. Tiefgeätzte Wolfsdarstellungen bilden beidseitig ein sparsames Dekor; Ziffern wurden nicht beobachtet. Vom Gefäß sind zwei authentische Buntmetallteile und die braune Hornhilze erhalten. Auf den Klingenschultern ruht die Parierstange, deren Arme fehlen. Der Hilzenring und eine sekundäre, verschraubte Kugel fassen die Hilze, in deren spiralig geschnittenen Riefen Wicklungen zweier gegenläufig verdrillter Buntmetalldrähte verlaufen. Eine ältere Dokumentation zeigt die Waffe mit einer Öse und einem Ring anstelle der Kugel; doch auch dabei handelte es sich nicht um ursprünglich zugehörige Teile. Die Waffe fügt sich in eine Gruppe von Hirschfängern mit gemeinsamen Merkmalen (vgl. Kat. Nr. 20, 22, 23). Während deren Gefäße variieren, fällt die Einheitlichkeit der ungewöhnlichen, zweischneidigen Blätter mit Wolfsdarstelllungen und vierstelligen Ziffern auf. Beschreibung: Hirschfänger Klinge: 57 cm, linsenförmige Klinge. Gefäß: angedeutetes Kreuzgefäß aus Messing, Parierstangen wahrscheinlich abgebrochen. Griff: leicht gebogener Griff aus Holz, gewunden und mit kupferdraht umflochten, Vernietknopf Messing.; Funktion:Jagdausübung;

Maße

L 730/566 mm; B 35 mm; St 6 mm; G -/390 g

Material

Klinge: zweischneidig, bikonvexer Querschnitt, tief geätzt; Gefäß: zwei Buntmetallteile, Horn