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001/001/063

Hirschfänger

Seitenwaffen

Beschreibung

Das Blatt, zu dessen Fehlschärfe keine Angaben gemacht werden, trägt beidseitige Kehlen und einen 142 mm langen, stufig abgesetzten Rückenschliff. Das Gefäß besteht aus vier gegossenen, ziselierten und vergoldeten Buntmetallteilen und der Geweihhilze. Auf den Klingenschultern ruht die Parierstange, die zugleich als Überfang fungiert. Der Hilzenring und die Knaufplatte, die sich in seitlichen Spangen fortsetzt, fassen die Hilze. Diese trägt geschnittene, mythologische Szenen und die Ziffer 1631. In der Knaufplatte ist die Angel direkt vernietet. Während die Klingenmorphologie sich im Rahmen des für Hirschfänger geläufigen Bildes hält, ist ein jagdlicher Bezug der Hilzengestaltung nicht zu erkennen. Die Parierstangengestalt mit integriertem Überfang entspricht einem durch den Louis Seize-Stil geprägten Typus, der in zahlreichen Varianten auftritt (s. auch Kat. Nr. 31, Seite 134-135). Beschreibung: Hirschfänger mit Scheide Klinge: 61 cm, gerade Rückenklinge mit Rückenschneide. Gefäß: Kreuzgefäß mit vergoldeter Parierstange mit erhabener Gravur. Griff: leicht gebogener Griff mit feiner Schnitzerei aus Hirschhorn: eine Griffschale mit Pferd und Reiter auf rotem Grund, durchbrochen gearbeitet, zweite Griffschale mit 3 Figuren an Feuer, erhaben gearbeitet auf geschlossener Fläche. Inschrift und Jahreszahl durchbrochen auf rotem Grund. Knaufkappe mit vergoldeter Zierornamentik und vergoldetem Zierband zwischen den Griffschalen.; Funktion:Jagdausübung;

Maße

L 757/625 mm; B 31 mm; St 6 mm, G -/494 g

Beschriftung

"MARTIUS CORTIUS 1631" auf Griffschalen

Material

Klinge: beidseitige Kehlen, stufig angesetzter Rückenschliff; Gefäß: vier gegossene, ziselierte, vergoldete Buntmetallteile, Geweihhilze, geschnittene mythologische Szenen