Detailansicht

004/002/044

Der Dreistangenhirsch vor Kranichstein

Radierungen

Beschreibung

Der ganzfigurige Hirsch geht laut Bezeichnung auf eine Zeichnung sowie ein Gemälde Egers zurück, wobei die Stellung des Hauptes samt Geweih genaustens Egers Zeichnung um 1753; 004/004/014 entsprechen. Da die Komposition mit dem Ausblick auf Schloss Kranichstein vom Backhausteich aus jedoch insgesamt Egers ganzfigurigen, meist etwas stereotypen Hirschstücken mit Jagdhäusern gleicht (vgl.: 004/001/097; -085; -072), und die falsche Zahl der Geweihenden ebenso korrigiert wurde, ist offenbar ein entsprechendes, heute verschollenes Gemälde des Dreistangenhirsches in ganzer Figur als Vorlage anzunehmen.

Maße

H 460 mm; B 350 mm; Platte: 365 mm x 245 mm; Darstellung: 297 mm x 223 mm

Hersteller

Martin Elias Ridinger (1730-1781) nach Georg Adam Eger (1727-1808)

Beschriftung

Vorne oben: "97.", unten: „Dieser Hirsch mit 3. Stangen wurde den 11. Augl. 1753. von Sr. Hoch-Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen LUDWIG VIII. zu Hessen Darmstadt, in der großen Faisanderie bey Cranichstein par force gejagt, allwo derselbe über die Mauer von 12. Schuh hoch gesetzet und echappirt, nach der Brunft aber eben selbigen Jahres an der Graentze im Hochgräfl. Erbach Schönburgischen Gebiete geschoßen worden. Bez. l.u.; Kupferstich: „G. A. Eger delineav. et pinxit. M. El. Ridinger sculps. Aug. Vindel."

Material

Radierung auf Papier, gerahmt; Profilrahmen mit Goldfassung.