Detailansicht

004/002/019

Jagd mit Jagdnetzen

Stiche

Beschreibung

Das Bildfeld ist hochoval, die Zwikkel sind dunkel schraffiert. Die Inschrift ist unten auf der weißen Rahmenfläche. Auf einer sich diagonal nach rechts erstreckenden ansteigenden Grasfläche, die unten von höherem Gras und einem bewachsenen Felsblock abgeschlossen wird, ist quer darüber ein Jagdnetz gespannt, das am rechten Bildrand auf einer Felsplatte endet. Hier sitzen und stehen zwei Windhunde. Vor dem Jagdnetz liegt erlegtes Wild (Rehe, Hasen und Vögel). Auf einer mächtigen Felsplatte in der linken Hälfte des Mittelgrundes steht ein Jäger, der einen erlegten Fasan in der Hand hält und von seinen Jagdhunden umgeben ist. Den Hintergrund bildet ein Laubwald.

Maße

H 495 mm; B 390 mm

Hersteller

Johann Elias Ridinger (1698 - 1767)

Beschriftung

Vorne: "Joh. El. Ridinger inv. del. et. exc. Aug. Vind. Mart. El. Ridinger sculps. Der im Frühling muntere und fleißige Jäger. Kaum bricht der Frühling an, da schon der Jäger wacht, der Rehebock beschleicht, und gibt auf hasen acht, Das kleine raubthier stöhrt, der geile Auerhahn gibt nebst dem Haselhuhn ihm selbst die Beute an. Venator vere indus - strius. Vere calente novo sylvis attentus oberrat Venator clausis, leporem cervosque caprarum Insequitur tacitus: sylvestris gaudia galli Pruritu detecta notat, mox fulmine sternit."

Material

Kupferstich, gerahmt; glatter, schwarz lackierter Rahmen; Eckdurchdringungen quadratisch hervorgehoben.