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Jagdschloss Neujägersdorf / Die Kröge bei Battenberg

Gemälde

Beschreibung

Ein typisches Jagdlager stellt das von Ernst Ludwig schon 1703 begonnene und am Anfang aller Jagdbauten stehende Neujägersdorf bei Battenberg, auch Kröge genannt, vor. Man war darauf bedacht unmittelbar im Jagdgebiet zu logieren und zu repräsentieren, also nicht nur Jagdgäste und Bedienstete, sondern auch einen Großteil des Hofstaates mitführen zu können. Meist hielt sich der Regent für mehrere Wochen fern der Hauptstadt auf. Das Jagdlager wurde mit Versorgungseinrichtungen, außerhalb der Siedlungen aus steinernen Pavillons errichtet. Bevorzugt wurden Wiesen und Waldrand, das Wasser diente zur Versorgung, wie es das Wild zur Tränke anlockte. Der weite Talgrund ermöglichte eine gute Beobachtung. Das barocke Bauprinzip verband Architektur und Landschaft.

Maße

H 600 mm; B 740 mm

Hersteller

Johann Georg Stockmar (1700-1759)

Beschriftung

Vorne auf Schild: "JOH. GEORG STOCKMAR + 1759." Hinten: "Nro 1. Jaegersdorf. = 2. Battenberg. = 3. Battenfeld. N=1. Oberförsterei Laisa. = 2. Oberförsterei Laisa 3. Oberförsterei Allendorf. Forst Battenberg." Aufgeklebter Zettel: "Aus der Verlassenschaft der Prinzessin Georg v. Hessen-Darmstadt geborene Gräfin von Leiningen-Heidesheim".

Material

Öl auf Leinwand, gerahmt; Rahmen profiliert und vergoldet.