Detailansicht

004/001/097

Hirsch mit 18 Enden, im Hintergrund das Jagdschloss Jägertal

Gemälde

Beschreibung

Ein stattlicher Achtzehnender ist nahezu bildfüllend vor weiten Landschaftsausblick gesetzt, rechts schließen sich ein hoher Baum und Buschwerk an. Im Hintergrund links erkennt man ein Jagdhaus aus drei einzelnen Pavillons mit Walmdach sowie einem lang gestreckten Gebäude dahinter. Es handelt sich um das Jagdhaus mit der Anlage im Jägertal bei Romrod (Oberhessen). Anmerkung: Das brauntonige, eher helle Kolorit verweist auf Egers frühe Schaffensphase, während die feine malerische Ausführung bereits seine zunehmende künstlerische Sicherheit unter Beweis stellt; vgl. Vorlage für 004/001/027. Serzisko: Gerhard Kölsch beschreibt den Hirsch mit 18 Enden, siehe: Anzahl Enden Gemälde; auf der Rückseite ist er als 20-Ender beschrieben.

Maße

H 425 mm; B 350 mm; originaler Spannrahmen: 397 mm x 326 mm

Hersteller

Georg Adam Eger, sign.

Beschriftung

Sign. rs. r.u., Pinsel in Schwarz: „pinx GAEger." (GAE ligiert); bez. darüber, ebs.: „Diese[n] Hirsch von 20. Enden / haben Ihro Hochfurstl. [sic] / Durchleucht der Regie-[sic] rende Herr Landgraf / zu Hessen Darmstadt / d. 24. September 1754 / im Strauch. Zeller Forsts / geschossen". Auf Spannrahmen Aufkleber, hs. (spätes 19. Jh.): „Diese Geweihe befindet sich in Cranichstein".

Material

Öl über roter Grundierung; Wulstrahmen vergoldet