Kindergarten

Kindergarten

Erkunden • Entdecken • Erfahren

Bei den Werkstätten im bioversum geht es raus in die Natur und zwar im Sommer wie im Winter. Bei schönem Wetter sind wir fast die ganze Zeit draußen. Bei Regenwetter besteht die Möglichkeit die Frühstückspause im Museum zu machen.

Unsere Werkstätten setzen direkt an der Erlebniswelt der Kinder an. Bei der Hinführung zu den einzelnen Themen werden erst mal die Kinder aktiv. Sie probieren ihre Mundwerkzeuge aus, öffnen Nüsse und picken Samen, probieren aus, warum ihre Kleidung sie im Winter warm hält oder spüren versteckte Gegenstände auf. Es folgt eine Gruppenaktion zu dem Thema der Werkstatt und am Ende meist ein gemeinsames Spiel, um nochmal zusammenzufassen, was an dem Vormittag alles passiert ist.

Alle weiteren Infos finden Sie in unseren Buchungsinfos.

 

Dauer:

2 Stunden (inkl. Essenspause)

Alter & Gruppengröße:

Die Werkstätten sind in der Regel für Kinder ab 4 Jahren konzipiert. Jüngere Kinder können gerne mitmachen. Wir empfehlen dann zusätzliche Begleitpersonen, die die kleineren Kinder ggfs. unterstützen können. Einige Programme richten sich speziell an Vorschulkinder und sind als solche gekennzeichnet.

Die maximale Gruppengröße beträgt 20 Kinder. Wir empfehlen jedoch, die Programme mit höchstens 15 Kindern durchzuführen.

Kosten:

40,00 € zzgl. 2,50 € pro Kind
4 Begleitpersonen sind frei.

Reservierung, Buchung & Stornierung:

Sie können die Programme telefonisch, per Mail oder über das Online-Buchungsformular buchen. Melden Sie bitte Ihren Museumsbesuch (auch wenn Sie kein Programm buchen) telefonisch oder per Mail mindestens 14 Tage im Voraus bei uns an. Zwischen Oster- und Sommerferien empfiehlt sich eine noch frühere Buchung. Der vereinbarte Termin gilt als verbindlich. Wenn Sie eine ausführlichere Beratung wünschen, sagen Sie bitte bei der Buchung der Veranstaltung Bescheid. Wir werden uns telefonisch oder per Mail mit Ihnen in Verbindung setzen.

Im Sommer können bis zu drei Gruppen gleichzeitig zu uns kommen. Einige der Themen können parallel durchgeführt werden. Sprechen Sie uns einfach an, ob das bei Ihrem Wunschthema möglich ist.

Eine kostenfreie Stornierung ist bis fünf Werktage vor der Veranstaltung schriftlich oder per Mail möglich. Bei kurzfristigerer Stornierung stellen wir 45,00 € in Rechnung.

Themen

Bodendetektive unterwegs – Wir erkunden die Welt unter unseren Füßen

Was kann alles Boden sein?

Sand, Lehm, Humus oder Stein, alles das kann Boden sein! Mit Hilfe eines großen Hammers versenken wir einen Bohrstock im Waldboden. Wenn wir ihn wieder herausziehen, zeigt er uns, was unter der Laubstreu verborgen ist. Die Schichten, die zum Vorschein kommen, werden untersucht und zu Erdfarbe verarbeitet. Mit welcher sich wohl am besten malen lässt?

Zeit: März bis November
Ort: Ausstellung, Wald, Besucherlabor
Buchungsnummer: W 01/00

Krabbeln, Kriechen, Hüpfen – Auf der Suche nach Regenwurm, Käfer und Co.

Wer lebt auf und unter der Erde?

Wie können wir uns bewegen und wie bewegen sich Käfer, Spinnen und Tausendfüßer? Lasst es uns doch zusammen ausprobieren! Danach geht es in den Wald und wir untersuchen die Laubstreu, sammeln Tiere und beobachten sie in einem selbst eingerichteten Waldterrarium. Vielleicht finden wir heraus, wer am liebsten unter Blättern, im Totholz oder sogar direkt im Boden wohnt.

Zeit: April bis September
Ort: Ausstellung, Wald
Buchungsnummer: W 02/00

Geräusche des Waldes – Eine Hörexkursion durch den Wildwald

Welche Geräusche kann man in der Natur hören bzw. mit Naturmaterialien erzeugen?

Im Wald gibt es so allerhand zu hören: das Rauschen der Blätter, das Rascheln der Käfer im Laub oder der Gesang der Vögel. Wir bauen uns Hörtrichter, mit dem wir den Bewegungsgeräuschen der Bodentiere auf die Spur kommen und finden im Wildwald heraus, wo die Amsel singt und wo der Buntspecht klopft. Was macht noch Geräusche im Wald? Lasst uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen!

Zeit: April bis September
Ort: Wildwald im Freilandlabor
Buchungsnummer: W 03/00

Nussversteck und Winterspeck – Eichhörnchen Annabell und ihre Freunde kommen gut durch den Winter

Wie kommen Tiere mit der Nahrungsknappheit im Winter zurecht?

Im Herbst und Winter haben das Eichhörnchen Annabell (eine Handpuppe) und ihre Freunde viel zu tun. Sie sammeln Futter und verstecken es oder sie müssen sich einen dicken Speck anfuttern. Annabell zeigt uns ihr Lieblingsessen und bittet die Kinder, ihr beim Verstecken ihres Wintervorrats zu helfen. Im Museum begegnen wir Eichelhäher, Maulwurf und Igel bei ihren Wintervorbereitungen und spielen nach, wie sie Futter suchen und verstecken. Ganz am Ende zeigt sich, ob wir genauso gute Futterverstecker sind wie die Eichhörnchen. Ob wir alle Nüsse wiederfinden?

Zeit: Oktober bis März
Ort: Ausstellung, Wildwald
Buchungsnummer: W 04/00

Such mich doch! Verstecker- und Entdeckerfarben in der Natur

Welche Funktionen haben Tarn- und Warnfarben in der Natur?

Wozu sind Tarnfarben eigentlich gut? Welche Vorteile hat es, nicht gefunden zu werden? Oder kann es manchmal vielleicht auch nützlich sein, gesehen und gleich erkannt zu werden? Wir probieren draußen aus, wie Tarn- und Warnfarben funktionieren und erfahren, warum sie für Tiere und Pflanzen so wichtig sind.

Zeit: ganzjährig
Ort: Besucherlabor oder Gewächshaus, Wald oder Freilandlabor
Buchungsnummer: W 05/00

Mollig warm im kalten Winter! Die besten Warmhaltetricks der Tiere

Wie schützen sich die Tiere im Winter vor der Kälte?

Frieren Tiere eigentlich im Winter? Wir helfen uns mit dicken Jacken und Mützen, aber wie schützen sich die Tiere vor Kälte? Wir machen Versuche zur Körperwärme und finden heraus, was unsere Fleecejacken mit dem Winterfell der Wildschweine gemeinsam haben. Im Wildwald bauen wir Höhlen, in denen es trocken und warm ist. Ob sie guten Schutz vor Kälte und Regen bieten, probieren wir in einem Experiment aus.

Zeit: Oktober bis März
Ort: Besucherlabor, Wildwald
Buchungsnummer: W 06/00

Summ Summ summ, Bienchen summ herum – Eine Geschichte von Bienen, Blüten und HONIG!

Wo kommt eigentlich der Honig her?

Dass der Honig etwas mit den Bienen zu tun habt, wisst ihr sicherlich schon. Aber wo kommt der Honig eigentlich her? Saugen die Bienen vielleicht den Honig aus den Blüten? Wir finden heraus, was die Bienen tun, wenn sie die Blüten besuchen und was noch passieren muss, bevor wir uns den Honig aufs Frühstücksbrot schmieren können. Dann geht’s raus ins Freilandlabor und wir schauen den Bienen bei der Arbeit zu.

Zeit: Mai bis August
Ort: Besucherlabor oder Gewächshaus, Freilandlabor
Buchungsnummer: W 07/00
Info: Das Programm richtet sich nur an Vorschulkinder.

Sandbank, Strömung, Strudel – Experimente an der Wasserrampe

Wie bahnt sich das Wasser im Bach seinen Weg?

Die Tiere im Bach haben es nicht ganz einfach. Ständig strömt das Wasser und sie müssen einen Weg finden, nicht zu weit abgetrieben zu werden. Wie groß die Kraft der Strömung ist, probieren wir selbst mit Hilfe eines Ventilators aus. Dann geht es ab ins Freilandlabor an die große Wasserrampe, wo wir zusammen experimentieren und sehen, wie das Wasser im Bach verschiedene Bereiche formt. Beim Wassertiermemory lernen wir auch die Bachbewohner und ihre Lieblingsstellen im Bach kennen.

Zeit: April bis September
Ort: Besucherlabor oder Gewächshaus, Freilandlabor
Buchungsnummer: W 08/00

Vor Egeln muss man sich nicht ekeln! Expedition zum Ruthsenbach

Welche Tiere leben im Bach und wo verstecken sie sich?

Im Bach leben nicht nur kleine Fische und Bachflohkrebse, sondern auch viele Insektenlarven. Aber was machen die dort und was wird aus ihnen, wenn sie erwachsen sind? Wenn wir wissen, wo die Bachbewohner leben und wo sie sich verstecken, werden wir sicher am Bach auch fündig! Wir lernen die Bewohner des Ruthsenbachs kennen und machen uns mit Keschern und Sieben auf die Suche. Ob wir wohl auch einen Wasserskorpion finden?

Zeit: April bis September
Ort: Ruthsenbach
Buchungsnummer: W 09/00
Info: Bitte Gummistiefel oder wasserfeste Sandalen mitbringen! Die Kinder sollten auch Wechselkleidung dabei haben, falls die Gummistiefel doch mal nicht hoch genug sind.